Fukushima

Aizu-Region, Fukushima

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Im Sommer war ich in Japan. Dieses Mal wollte ich nicht nur lediglich das Katastrophengebiet besuchen, sondern auch einmal versuchen die Sehenswürdigkeiten der Region ein wenig zu beschreiben. Zunächst ging es diesmal daher in die Aizu-Region und die Stadt Wakamatsu.

Wakamatsu liegt an der Westseite des Inawashiro-Sees, dem größten See der Präfektur Fukushima. Da ich seit meiner Grundschulzeit nicht mehr hier gewesen bin, habe ich bei meiner Ankunft eine ungewohnte Frische gespürt. Wie erwartet lässt sich feststellen, dass es hier in Fukushima unzählige zauberhafte Orte gibt. Einen Ausflug in die Region, kann ich also jedem guten Gewissens ans Herz legen.

Die Burg Aizu-Wakamatsu:

Hier vor Ort ist die Festung auch unter dem Namen „Kranich-Burg“ bekannt. Vor ungefähr 630 Jahren errichtete Ashina Naomori die Residenz Higashi-Kurogawa-Yakata. Diese gilt als Vorläufer der heutigen Burg. Im Boshin-Krieg hielt sie einer Belagerung und erbitterten Kämpfen etwa einen Monat lang stand und erlangte dadurch im ganzen Land Berühmtheit. Während der Meiji-Zeit 1874 wurde die Burg dann niedergerissen und erst im Jahr 1965 wieder fachmännisch rekonstruiert. 2001 wurde dann das Gebäude das dem zentralen Burgturm angeschlossen ist mit den Methoden und der Bauweise der Edo-Zeit wiederhergestellt. Der Innenraum des Burgfrieds wurde in ein Heimatmuseum umgestaltet, in welchem man die Geschichte der Aizu nacherleben kann.

Ura-Bandai und die Goshiki-Sumpflandschaft (dt. Fünf-Farben-Sümpfe):

Um genau zu sein besteht die Sumpflandschaft aus vielen unterschiedlichen Seen, Morasten und Teichen. Da die Farbe der jeweiligen Gewässer von Smaragdgrün, Kobaltblau, Türkis, Smaragdblau bis hin zu Pastellfarben variiert, wird dieser mysteriöse Ort auch als Sümpfe des göttlichen Geheimnisses bezeichnet. Es handelt sich also nicht dem Namen nach lediglich um fünf Sümpfe, sondern vielmehr spiegelt der Name die Vielfalt der Kolorierung der Landschaft wieder, die es hier zu beschauen gibt. Die Hauptursachen für die Variation des Farbbildes liegen zum einen im Wetter und den vorherrschenden Jahreszeiten begründet, ist aber auch vom eigenen Standort bzw. Blickwinkel und den unter Wasser liegenden vulkanischen Materialien abhängig.

Es gibt dort auch eine 3,6 km lange und zirka 80 minütige Hiking-Strecke. Zudem hatte ich das Glück inmitten der Unberührtheit der Natur auch seit langer Zeit mal wieder eine Libelle beobachten zu dürfen.

 

夏に日本へ帰っていたのですが、被災地を見るだけでなく、観光もしてみようと思い、会津地方・会津若松市へ行ってきました。会津若松市は、福島県一の湖、猪苗代湖の西側に位置します。小学生の頃以来行ったことがなかったので、とても新鮮に感じました。福島県には魅力的な場所があるなと再認識できます。福島に行かれた際の観光にお勧めです。

会津若松城

地元では鶴ヶ城と呼ばれています。今から約630年ほど前に、その前身ともいえる東黒川館を葦名直盛が築いたのがはじまりと言われ、戊辰戦争では約1ヶ月に及ぶ激しい攻防戦に耐えた名城として、その名を天下に知らしめました。明治7年に取り壊されましたが、昭和40年に再建、平成13年(2001年)には天守閣に続く建物「干飯櫓・南走長屋」が江戸時代の工法・技術を用いて復元されています。天守閣の内部は郷土博物館となっており会津の歴史に触れることができます。

裏磐梯、五色沼

正確には「五色沼湖沼群」と言います。沼によって、エメラルドグリーン、コバルトブルー、ターコイズブルー、エメラルドブルー、パステルブルーと色が違う不思議な場所で「神秘の湖沼」と言われています。5つの沼というわけではなく、様々な色彩を見られることから「五色沼」という名前がつきました。色が異なる要因は、天候や季節、見る角度、水中に含まれる火山性物質などによると言われています。3.6km、所要時間約80分のハイキングコースもあります。自然が残っていて、久しぶりにトンボを見ました。

 

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